Veränderungen im Sinne von New Work in Vertriebs- und Serviceeinheiten etablieren

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Veränderungen im Sinne von New Work in Vertriebs- und Serviceeinheiten etablieren

22.02.2022

New Work ist in aller Munde, aber wie geht man im Management am besten damit um? Wie lässt sich der Arbeitsalltag für Mitarbeiter flexibel, aber dennoch effektiv gestalten? Unter New Work wird die Veränderung der erwerbsorientierten Arbeit verstanden, die durch ein hohes Maß an Virtualisierung von Arbeitsmitteln, Vernetzung von Personen, Flexibilisierung von Arbeitsorten, -zeiten und -inhalten gekennzeichnet ist.

Im Folgenden zeigen wir Schritte, wie sich Vertriebs- und Service-Organisationen in das New Normal und die New Work Situation bestmöglich einfinden können.

Was empfehlen wir?

Corona hat einige Änderungen für Service- und Vertriebseinheiten mit sich gebracht. Mittlerweile haben sich neue Gewohnheiten und Prozesse bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern. aber auch Kunden etabliert. In einem ersten Schritt empfehlen wir diese Veränderungen zu reflektieren. Welche Veränderungen haben für Ihre Organisation stattgefunden? Welche Fort- und Rückschritte sind erfolgt? Wie bewertet man die Änderungen für die Zukunft? Jedes Unternehmen hat seine eigenen Learnings und daher ist es wichtig, sich der prozessualen und/ oder organisatorischen Veränderungen stärker bewusst zu sein.

In einem nächsten Schritt gilt es, eine Analyse der Veränderungen im Marktumfeld durchzuführen. Haben sich Ihre Kunden, Geschäftspartner oder auch Marktbegleiter verändert oder gibt es eine neues „Doing“ um Zusammenspiel der Stakeholder? Eruieren Sie zudem, welche Chancen und Risiken sich für Ihr Unternehmen ergeben,

Die ersten beiden Schritte dienen als Grundlage für die Phase der Konzeption der New Work in Ihren Vertriebs- und Serviceeinheiten. Das Konzept sollte besonders Fragestellungen zur zeit- und ortsflexiblen Arbeit, Agilität in der Organisation, Leadership und Sinnstiftung im Arbeitsalltag umfassen. Bedenken Sie allerdings, dass gerade zeitliche und örtliche Flexibilisierung nicht in allen Bereichen von Unternehmen umsetzbar ist.

  • Welche Neuerungen sollen beibehalten und welche Änderungen sollen besser wieder in das alte Doing überführt werden?
  • In welchen Abteilungen kann örtliche und zeitliche Flexibilisierung bestmöglich umgesetzt werden? Und welche Voraussetzungen gilt es zu beachten?
  • Welche organisatorischen, wie auch Governance Strukturen müssen geschaffen werden?
  • Welche Unternehmensstrukturen müssen angepasst werden, um New Work Modelle zu etablieren?
  • Wird New Work auch vom Management gelebt und geleistet im Sinne des Vertrauens an Mitarbeiter und Übertrag von Selbstverantwortung?

Auf Basis der Konzeption geht es darum, die Erkenntnisse und Zielsetzungen in eine Roadmap zu setzen. Definieren Sie klare To Dos und Verantwortlichkeiten. Außerdem gilt es, Ressourcen (z.B. Mitarbeiter, Budget, Räumlichkeiten, IT-Infrastruktur) zur Verfügung zu stellen, um bestmögliche Arbeitssituationen zu etablieren. Gewährleisten Sie in jedem Fall ein transparentes Vorgehen inklusive offener Kommunikation in allen Ebenen, um den Change zur New Work erfolgreich durchzuführen. Am Ende ist das Ziel, dass alle die Veränderung als positiv erleben und Chancen optimal ausgenutzt und nachhaltig weiterverfolgt werden.

Fazit

Jede Veränderung bringt Verunsicherung und „ein Raus aus der Komfortzone“ mit sich, sowohl für Mitarbeiter als auch Manager. Nutzen Sie in Zeiten des pandemiebedingten Umbruchs und der digitalen Transformation die Möglichkeiten, Chancen im Markt für Ihr Unternehmen positiv und gewinnbringende einzusetzen. Verstehen Sie New Work als Prozess, der eine Umgestaltung mit dauerhaftem Kulturwandel und fortwährender Reflexion mit sich bringt, die Sinnhaftigkeit der Arbeit und die positive Einstellung zu Ihrem Unternehmen sowie das Commitment Ihrer Mitarbeiter maßgeblich steigert.

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